Praxis für Naturheilkunde (Heilpraktiker)

  Britta Salz und Nicole Becker-Schmidt 

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie nach Hunecke ist ein sogenanntes ganzheitliches Therapieverfahren, welches durch die deutschen Brüder Ferdinand und Walter Hunecke vor rund 80 Jahren entwickelt wurde.

Ziel ist die Selbstheilung des Organismus über das vegetative Nervensystem mittels Injektion eines kurz wirkenden Lokalanästhetikums wie Prokain, Lidocain und/oder in Kombination mit anderen Mitteln.

Die Neuraltherapie kann als Lokal-, Segment- oder Störfeldtherapie eingesetzt werden.

Lokale Behandlung: Injektion direkt in die schmerzende Stelle.

Segmenttherapie:

Injektion in das zur schmerzenden Stelle gehörende Segment. Wird primär eingesetzt, wenn das Erfolgsorgan nicht direkt zugänglich ist, z.B. Leber, Magen, Galle, Nieren.

Störfeldtherapie:

Injektion in ein Störfeld als Quaddelung, an alle Areale, die störfeldverdächtig sind, z. B. Zähne, Nasennebenhöhlen, Tonsillen, Mittelohr, Prostata, weiblicher Unterleib, Narben sowie Schmerz- und Reflexpunkte erkrankter Organe.